Baufinanzierung und Umweltschutz

Der Umweltschutz erfreut sich hierzulande einer immer größeren Beliebtheit. Es wird Ökostrom gebucht und immer öfter sieht man Solaranlagen auf deutschlands Dächern. Auch beim Hausbau setzen immer mehr Bürger auf umweltfreundliche Maßnahmen. Diese sind oftmals nicht nur gut für die Umwelt sondern auch für den eigenen Geldbeutel.

Zu einem umweltfreundlichen Haus gehört eine solide Dämmung. Ein weiterer wichtiger Faktor ist eine energieeffiziente Heizanlage. Alles schlägt sich letztendlich in sinkenden Kosten beim Gas- oder Stromverbrauch nieder. Es lohnt sich also die Umwelt zu schützen, da man sein Konto damit oft gleich mitschützt. Für Immobilienhändler machen umweltfreundliche Umbaumaßnahmen ebenfalls sinn, denn damit steigen die Häuser im Wert. Rober Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG, sagt: „Immobilienanbieter profitieren von hoher Energieeffizienz ihres Hauses, denn so können sie einen optimalen Preis erzielen“

Der Immobilienvermittler hat eine Umfrage unter seinen Kunden durchgeführt bei der sich drei Punkte herauskristalisiert haben, die für Hausbesitzer im hinblick auf Umweltschutz wichtig sind. Die meisten befragten finden dass die Dämmung des Hauses die wichtigste Umbaumaßnahme darstellt. Darauf folgen schalldichte Fenster und eine optimale Wärmeisolierug. Auf Platz drei findet man das Stichwort Niedrigenergiehaus und eine umweltfreundliche Heizung mit Unterstützung duch eine Solaranlage. Besonders aufgeschlossen für solche Umbauten waren Zwei-Personen-Haushalte sowie die Altersgruppe 40 bis 69 Jähriger.

Zur Finanzierung derartiger Umbaumaßnahmen sollte man nicht unbedingt zu seiner Hausbank gehen. Sogenannte Umweltbanken bieten sich als Alternative an. Diese haben oft ebenfalls attraktive Konditionen zu bietet. Außerdem wird das dort angelegte Geld ausschließlich zur Finanzierung von umweltfreundlichen oder sozialen Projekten verwendet.

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